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Gesellschaft & Politik

Der lange Weg zur Demokratie

Demokratie – Eine Deutsche Affäre
von Hedwig Richter
Verlag C.H. Beck, 400 S., 26,95 €

Aufbruch in die Moderne – Reform und Massenpolitisierung im Kaiserreich
von Hedwig Richter
Suhrkamp Verlag, 175 S., 16,00 €

„Bevor wir mit der Sache selbst beginnen, sagte er abgehackt, gedenken wir seiner Majestät unseres allergnädigsten Kaisers. Denn die Sache hat den höheren Zweck, dass wir seiner Majestät Ehre machen und tüchtige Soldaten liefern.“ – Mit diesen Worten beginnt Diederich Heßling, die Hauptfigur aus Heinrich Manns Roman Der Untertan, seine Hochzeitsnacht.

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Gesellschaft & Politik

Das Bleibsel der Monate

Von hier an anders
von Robert Habeck
Verlag Kiepenheuer & Witsch, 377 S., 22,00 €

Miteinander reden – ist nicht nur der Titel eines Klassikers der Kommunikationstheorie*, sondern auch der Leitsatz des Politikers Robert Habeck; unermüdlich reist er seit Jahren quer durchs Land, um „die Distanz zwischen den Typen, die man aus dem Fernsehen kennt, und denjenigen, die von politischen Entscheidungen betroffen sind, zu verringern.“ Ihm war es wichtig „nahbar zu sein“ und Begegnungen mit Menschen und ihren Hoffnungen, Nöten und Schicksalen zuzulassen.

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Gesellschaft & Politik

Die Menschen hinter den Verschwörungen

Fake Facts – Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen
von Katharina Nocun und Pia Lamberty
Quadriga Verlag, 348 S., 19,90 €

Verschwörungstheorien sind für Katharina Nocun und Pia Lamberty keine harmlose Spinnerei, sondern sie verursachen reales Leid; in Ihrem Buch Fake Facts – Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen zeigen sie, wie bedingungslose Verschwörungsglaube Freundschaften und Familienbande zerstören, Menschen zu Grunde richten und umbringen kann.

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Gesellschaft & Politik

News vom digitalen Lagerfeuer

Schluss mit dem täglichen Weltuntergang
von Maren Urner
Droemer Verlag, 222 S., 16,99 €

Am digitalen Lagerfeuer ist es ungemütlich. Geschichten werden kaum erzählt. Stattdessen gibt es massenweise Neuigkeiten, eine dringlicher als die andere, und jede löst hektische Diskussionen aus. Am Ende eines solchen Abends am Lagerfeuer kriecht man unzufrieden – und vielleicht ein bisschen genervt – in den klammen Schlafsack. Denn mal wieder wurde „alles gesagt und nichts erzählt.“*